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"Kanusport ist eine Wassersportart, bei der ein Kanute mit einem Kanu in Blickrichtung vorwärts fährt und sich durch Schläge mit einem Paddel fortbewegt. Im Gegensatz zum Rudern besteht dabei keine feste Verbindung des Paddels zum Boot. Englische Kapitäne brachten die ersten Kanus im 16.- 17. Jahrhundert nach Europa. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts brachten englische Studenten Kanus auch nach Deutschland. Der Sport wird als Kanuwandern auf Flüssen, als Wildwassersport, als Wettkampfsport und in mehreren Spezialdisziplinen betrieben. Dabei kommt unterschiedliches Bootsmaterial zum Einsatz."

 

"Traditionell gab es die beiden Bootstypen des Kajaks und des Kanadiers. Die Briten bauten diese nach, und verwendeten dabei die Bauweise von Ruder- und Segelbooten. So stellten die ersten Kanus in Europa mehr eine Mischung verschiedener Bootstypen dar.

Waren die ursprünglichen Kajaks immer geschlossen und Kanadier offen, so kann man moderne Kanus nicht mehr eindeutig damit unterscheiden. Neben der Sitzposition ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal das unterschiedliche Paddel. Kajaks verwenden ein Doppelpaddel und Kanadier ein Stechpaddel.

Die Kajaks der Inuit waren als Jagdboote Einerkajaks und sehr leichtläufig. Obwohl sich die Faltboote an deren Bauweise orientierten, wurden anfänglich häufig Zweierfaltboote verwendet. Mit dem Aufkommen der individuellen Mobilität durch das Automobil und der Entwicklung von Kunststoffbooten in den 1950er und 1960er Jahren verschob sich der Gebrauch hin zu Einerkajaks aus Kunststoff. Dies hatte auch eine Auswirkung auf die einzelnen Disziplinen und Techniken. So wurde das Kanupolo und Wildwasserpaddeln erst mit den stabileren Plastikbooten populär. Bestimmte Disziplinen werden ausschließlich mit Kajaks durchgeführt. So wird zum Beispiel Kanupolo ausschließlich mit einem speziellen Kajak gespielt. Faltboote finden immer noch ihre spezielle Verwendung zum Beispiel bei Fernreisen oder bei Spezialeinheiten und bei Liebhabern. Faltboote gibt es auch als Kanadier.

Auch viele moderne Kanadier sind für mehrere Personen gebaut. Eine hohe Transportkapazität bedeutet jedoch meist auch ein etwas schwergängigeres Boot. Kanadier haben daher ihren Schwerpunkt beim Wasserwandern. Kanadier waren für mehrere Fahrer gebaut. Auch hier haben moderne Materialien Einzug gehalten. Zwar sind sie nicht geeignet für das Küstenkanuwandern außerhalb geschützter Bereiche, aber sie können auch sehr wildwassertauglich sein. Mit dem Stechpaddel haben sie beim Playboating sogar Vorteile gegenüber den Kajaks mit ihrem Doppelpaddel.

Bei beiden Bootstypen gibt es sehr viele Variationen. Neben den Maßen für Länge und Breite beeinflusst auch die Form des Rumpfes über den imaginären Hauptspant die Eigenschaften. So gibt es einen Rundspant, Knickspant, U- oder V-Spant, und verschiedene Zwischenformen. Auch der Kielsprung beeinflusst die Eigenschaften. Unterschiedliche Boote stehen für die verschiedenen Körpergrößen, Gewässer und Einsatzgebiete zur Verfügung.

Später kamen zu den Kajaks und Kanadiern weitere Bootsarten, die mit einem Paddel bewegt werden, hinzu, die nicht genau in diese beiden Kategorien passen, wie zum Beispiel das Auslegerkanu und das Drachenboot. Beide werden mit einem Stechpaddel bewegt. Andere Bootssportarten werden abhängig vom jeweiligen nationalen Verband zum Kanusport gezählt, wie zum Beispiel das Rafting."

Quelle: Wikipedia.org

den vollständigen Artikel gibt es auf Wikipedia unter folgendem Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kanusport

 

 

 

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